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Hello. Die Plantafel

Aufträge planen wie mit Zetteln an der Wand — nur auf der eigenen NAS.

Diese Seite führt einmal durch die Tafel — in der Reihenfolge, in der du sie beim Arbeiten auch brauchst. Zurück hierher kommst du jederzeit über den Button Hilfe unten links auf der Tafel. Wie die Tafel auf den Server kommt, steht unter Installation.

Anmelden

Auf der Startseite trägst du Name oder E-Mail und dein Passwort ein. Angemeldet bleiben hält die Sitzung 30 Tage — praktisch auf einem iPad, das ohnehin in der Werkstatt liegt. Nach zehn Fehlversuchen ist der Zugang 15 Minuten gesperrt.

Die Fehlermeldung lautet immer nur „Anmeldung fehlgeschlagen" und verrät nie, ob es den Namen überhaupt gibt. Das ist Absicht: Sonst könnte jemand von außen ausprobieren, wer alles ein Konto hat.

Passwort vergessen

Unter dem Anmeldeformular steht der Link dafür. Du trägst deine E-Mail-Adresse ein und bekommst eine Mail mit einem Link, der 60 Minuten gilt und sich nur einmal verwenden lässt. Nach dem Setzen bist du gleich angemeldet; auf anderen Geräten offene Sitzungen werden dabei abgemeldet.

Boards, Spalten, Karten

Die Boards sind die Tabs oben. Ein Klick wechselt hinüber; welche es gibt und in welcher Reihenfolge, legt ein Admin fest.

Spalten legst du oben rechts mit + an; – löscht die letzte Spalte, aber nur, wenn sie leer ist. Den Spaltennamen änderst du mit einem Klick darauf. Am Griff ⠿ im Spaltenkopf ziehst du eine Spalte an eine andere Stelle.

Karten entstehen über „+ Karte hinzufügen" am Ende einer Spalte. Oben steht die Auftragsnummer (eine Zeile), darunter die Details (mehrere Zeilen). Beides wird direkt auf der Karte bearbeitet und beim Verlassen des Feldes gesichert — es gibt keinen Sichern-Button und keinen Dialog.

Solange der Auftragsbetrieb eingeschaltet ist (siehe unten), nimmt das obere Feld beim Tippen nur Ziffern an — was du sonst hineinschreibst, verschwindet gleich wieder. Ist er abgeschaltet, darf dort beliebiger Text stehen.

Zum Verschieben ziehst du eine Karte: innerhalb der Spalte, in eine andere Spalte oder auf den Tab eines anderen Boards — dort landet sie in der ersten Spalte. Am Rechner geht das mit der Maus, auf dem Tablet mit dem Finger: Karte kurz halten, dann ziehen. Das gilt auch für das Ablegen auf einem Tab. Ohne Ziehen geht es über das Menü ⋮ oben rechts auf der Karte — dort stehen Verschieben nach… (auch in andere Boards) und Löschen, Letzteres mit Rückfrage.

Die Leiste unten links

Unten links auf der Tafel stehen, von außen nach innen:

Mehrere Karten gemeinsam verschieben

Unten links auf jeder Karte sitzt neben dem Ziehgriff ⠿ ein kleines Kästchen. Damit wählst du Karten aus. Sobald mindestens eine ausgewählt ist, erscheint unten mittig eine Leiste mit der Anzahl, Verschieben nach…, Kopieren, Farbetikett… und Auswahl aufheben. Bei „Verschieben nach…" wählst du die Zielspalte, und alle ausgewählten Karten wandern dorthin.

Ein Board-Wechsel hebt die Auswahl auf. Einzelne Karten zu ziehen funktioniert daneben unverändert weiter.

Karten kopieren und einfügen

Solange eine Kopie bereitliegt, steht unten in jeder Spalte statt „+ Karte hinzufügen" in Rot „+ Kopie hier einfügen" — bei mehreren Karten mit der Anzahl. Ein Tipp fügt die Kopie am Ende dieser Spalte ein. Sie bleibt danach bereit und lässt sich mehrfach einfügen, auch in andere Boards. Das ✕ daneben verwirft sie.

Übernommen werden Auftragsnummer, Beschreibung und Farbetikett.

Von einer Plantafel in eine andere

Laufen zwei Plantafeln auf derselben NAS und sind beide im selben Browser offen, kopierst du in der einen und fügst in der anderen ein. Die rote Zeile erscheint dort sofort, ohne Neuladen.

Das Farbetikett kommt dabei über seinen Namen mit: Gibt es in der anderen Plantafel ein Etikett mit gleichem Namen, bekommt die Karte dieses. Gibt es keins, bleibt sie ohne Farbe.

Farbetiketten

Die Seite Farbetiketten: eine Liste von Etiketten, je mit Farbfeld, Namen, Anzahl der Karten und dem Button Löschen
Farbe, Name, Reihenfolge — und wie viele Karten das Etikett gerade tragen.

Ein Farbetikett kennzeichnet eine Karte auf einen Blick. Die Karte wird dann ganz in dieser Farbe gefüllt; die Schrift wird automatisch dunkel oder weiß, je nachdem, was auf der Farbe besser lesbar ist — im hellen wie im dunklen Design.

Etiketten anlegen und benennen

Der Button mit dem Etikett unten links öffnet die Seite Farbetiketten. „Neues Etikett" legt eines an, das Farbfeld davor öffnet die Farbauswahl, und ins Feld daneben kommt der Name. Am Griff ⠿ änderst du die Reihenfolge — so stehen die Etiketten dann auch im Menü der Karte. Hinter jedem Etikett steht, wie viele Karten es gerade tragen.

Etiketten pflegen dürfen alle Nutzer, nicht nur Admins — Konten mit „Nur Lesen" dagegen nicht.

Etiketten vergeben

Etiketten gelten für alle Boards; eine Karte behält ihre Farbe beim Verschieben. Jede Karte trägt höchstens ein Etikett. In der Listenansicht steht vor der Nummer ein Farbpunkt, und das Filterfeld sucht auch im Namen des Etiketts — „Eilt" findet also alle eiligen Karten.

Wird ein Etikett gelöscht, verlieren alle Karten damit ihre Farbe. Die Rückfrage nennt vorher, wie viele es sind. Die Etiketten gehören zum Backup und kommen beim Einspielen einer Sicherung mit.

Die Listenansicht

Die Listenansicht: eine Tabelle mit den Spalten Nr., Beschreibung, Board und Spalte; vor einer Nummer ein Farbpunkt
Erst filtern, dann alle Treffer anhaken, dann gemeinsam verschieben.

Der Button für die Listenansicht rechts neben der Lupe öffnet alle Karten als breite Tabelle mit Nr., Beschreibung, Board und Spalte. Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert danach, ein zweiter dreht die Richtung; am Anfang steht die Nummer aufsteigend.

Das Feld oben filtert live über alle vier Spalten und die Namen der Farbetiketten — du kannst die Liste damit also auch auf ein Board, eine Spalte oder ein Etikett eingrenzen. Der Zähler zeigt dann „n von m". Karten aus dem Board ARCHIV bleiben außen vor. Ein Klick auf eine Zeile springt zur Karte auf der Tafel.

Die erste Spalte wählt Karten aus. Das Kästchen in der Kopfzeile wählt alle gerade gefilterten Zeilen — die nützlichste Kombination der ganzen Tafel: erst eingrenzen, dann alles auf einmal nehmen. Ist etwas ausgewählt, wählt ein Klick irgendwo auf die Zeile aus oder ab, und oben erscheinen Verschieben nach…, Farbetikett… und Kopieren. So lassen sich Karten mehrerer Boards zusammen verschieben. Die Auswahl bleibt beim Schließen der Liste erhalten und wird dann wieder von der unteren Leiste angezeigt.

Die Liste ist nie die Standardansicht. Sie öffnet sich nur auf Klick und schließt sich wieder — die Tafel bleibt das, was du zuerst siehst.

Die Kartenhöhe umschalten

Der Button Kartenhöhe (der dritte der rechten Gruppe oben) schaltet der Reihe nach durch drei Höhen und beginnt danach wieder von vorn:

In den beiden abweichenden Höhen ist der Button umrandet, der Tooltip nennt die aktive Stufe. Beim Bearbeiten klappt die Karte auf. Die Einstellung merkt sich jeder Browser für sich — auf dem iPad in der Werkstatt darf also eine andere Höhe stehen als am Schreibtisch.

Dateien ablegen

Die Ablagezone unten rechts mit der Beschriftung „JDF / Dokument“
Dateien hierher ziehen — oder klicken und auswählen.

Unten rechts liegt die Ablagezone. Zieh Dateien darauf oder klick sie an, um welche auszuwählen; mehrere auf einmal sind möglich. Was dann passiert, hängt an der Dateiendung. Fehlt die Zone, ist der Auftragsbetrieb im Admin-Bereich abgeschaltet — siehe Tafel-Verhalten.

JDF und JPF

Bei .jdf und .jpf — den Dateien, die „Lector" erzeugt — liest die Tafel den Inhalt: Aus dem Wurzelelement kommen die JobID als Auftragsnummer und der DescriptiveName als Text.

Alle anderen Dateien

Bei jeder anderen Datei wird nur der Dateiname ausgewertet, der Inhalt bleibt ungelesen. Erlaubt sind genau zwei Formen; die Auftragsnummer ist immer sechsstellig, die Dateiendung fällt weg:

DateinameAuftragsnummerBeschreibung
123123 Meier, Marmeladenaufkleber.pdf 123123 Meier, Marmeladenaufkleber
456456#13800#Meier, Block mit Karos.pdf 456456 13800 Meier, Block mit Karos

Bei der Form mit # entfällt das erste Zeichen, das zweite wird zum Leerzeichen — die Kundennummer bleibt so am Anfang der Beschreibung stehen. Passt der Name nicht — die Nummer fehlt, hat nicht genau sechs Ziffern oder es folgt keine Beschreibung —, entsteht keine Karte. Bei einem ganzen Stapel nennt dir eine Sammelmeldung am Ende die übersprungenen Dateien.

Wenn es die Auftragsnummer schon gibt

Neue Karten entstehen ganz oben in der ersten Spalte des aktuellen Boards. Was bei einer bereits bekannten Auftragsnummer passiert, hängt an der Quelle:

Auf dem Smartphone

Auf einem Telefon — hochkant wie quer — ist die Tafel kompakter. Rechner und iPad sehen dagegen unverändert aus.

Weil es keine Tabs gibt, verschiebst du eine Karte in ein anderes Board über ihr Menü ⋮ → Verschieben nach… oder Ins nächste Board. Alles andere — bearbeiten, innerhalb des Boards ziehen, auswählen, kopieren, Farbetiketten — funktioniert wie gewohnt.

Das Board ARCHIV

Heißt ein Board genau ARCHIV, ist es für alle ohne Admin-Recht schreibgeschützt: Karten dort lassen sich weder anlegen noch ändern, löschen, umsortieren oder mit einem Farbetikett versehen. Wählst du mehrere Karten aus, werden die aus dem ARCHIV beim Etikettieren einfach übersprungen. Auch Kopieren aus dem ARCHIV und Einfügen ins ARCHIV bleiben Admins vorbehalten. Erlaubt bleibt für jeden das Hineinarchivieren — eine Karte von einem anderen Board auf den ARCHIV-Tab ziehen.

Auf Wunsch räumt die Tafel dort selbst auf; das stellt ein Admin ein (siehe unten).

Auftragsbetrieb ein- oder ausschalten

Im Admin-Bereich unter Tafel-Verhalten steht ein einziges Kästchen: „Auftragsnummern und Datei-Ablage". Es schaltet zwei Dinge gemeinsam um.

Umschalten geht jederzeit und in beide Richtungen. Vorhandene Karten bleiben in beiden Stellungen unverändert — eine Nummer, die schon auf einer Karte steht, wird also nicht nachträglich verworfen.

Zuschauen, ohne etwas zu ändern

In der Nutzerliste macht das Kästchen „Nur Lesen" ein Konto zum reinen Zuschauer. Wer so angemeldet ist, sieht alle Boards, kann suchen, die Listenansicht öffnen und die Kartenhöhe umschalten — aber nichts ändern: keine Bearbeitung, kein Menü ⋮, kein Ziehen, keine Mehrfachauswahl, kein Kopieren, keine Ablagezone und keine Farbetiketten.

Das Passwort vergibt der Gast wie jeder andere über den Einladungslink; eine eigene E-Mail-Adresse genügt. „Nur Lesen" und „Admin" schließen sich aus, und der letzte Admin lässt sich nicht stummschalten.

Ausgeblendet sind die Buttons nur der Ordnung halber — der Server weist die Aufrufe ohnehin ab. Ein Nur-Lese-Konto kann also auch dann nichts verändern, wenn jemand an der Oberfläche herumschraubt. Praktisch ist das zum Vorführen und für alle, die den Stand der Dinge nur sehen müssen.

Der Admin-Bereich

Unten links führt das Zahnrad in den Admin-Bereich. Sichtbar ist es nur für Konten mit Admin-Recht — eine gemeinsame PIN gibt es nicht. Oben neben dem Titel steht die Versionsnummer der Plantafel, ebenso auf der Seite Farbetiketten. Im Admin-Bereich verwaltest du:

Nutzer anlegen und einladen

Name und E-Mail eintragen, „Anlegen" — mehr nicht. Es wird nie ein Passwort eingetippt: Die Person bekommt einen Link und setzt es selbst; der Link gilt sieben Tage. „Einladung" schickt ihn erneut, das hilft auch bei einem vergessenen Passwort. Klappt der Mailversand nicht, zeigt die Tafel den Link an, damit du ihn selbst weitergeben kannst. Die Zeile „noch kein Passwort" markiert Konten, die den Link noch nicht benutzt haben.

Wohin der Button „Hilfe" führt

Unter Hilfe stehen zwei Möglichkeiten zur Wahl:

Liegt die eigene Anleitung auf derselben NAS, genügt der Pfad, etwa /hilfe/. Sonst trägst du die vollständige Adresse mit https:// oder http:// ein. „Speichern" übernimmt die Wahl. Eine Tafel, die schon offen ist, führt erst nach dem nächsten Neuladen zur neuen Adresse.

Die eingetragene Adresse bleibt erhalten, wenn du zurück auf die Vorgabe schaltest — du kannst also zwischen beiden hin und her wechseln, ohne sie neu einzutippen.

Ein Board aus Trello übernehmen

In Trello: Board-Menü → Mehr → Drucken und Exportieren → Als JSON exportieren. Diese Datei wählst du im Admin-Bereich aus. Aus Listen werden Spalten, aus Karten werden Karten; archivierte Karten überspringt der Import. Aus dem Kartentitel entfernt die Tafel ein führendes #, nimmt die sechsstellige Auftragsnummer ins Feld Auftragsnummer und den Rest in die Details.

Nebenbei gut zu wissen